Volksbank geht mit Dreier-Vorstand in eine neue Ära

Mit Peter Kullmann, dem bisherigen Generalbevollmächtigten, hat der Aufsichtsrat der Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz das Vorstandsgremium um einen versierten Genossenschaftsfachmann und ausgebildeten Wirtschaftsprüfer erweitert. Der gebürtige Saarpfälzer lebt seit 15 Jahren in Münchweiler an der Alsenz und war vor seiner Zeit bei der Volksbank bei der Deutschen Bundesbank in Mainz und beim Genossenschaftsverband in Frankfurt tätig. In seinen Verantwortungsbereich fallen die Fachabteilungen, in denen die Bank die Geschäfte abwickelt und qualitätssichert, die mit den über 40.000 Kunden vereinbart werden.

„Wir wollen mit dem Dreiergremium den ständig steigenden aufsichtsrechtlichen und gesetzlichen Herausforderungen noch besser als bisher begegnen und freuen uns, mit Herrn Kullmann einen ausgewiesenen Bankspezialisten gewonnen zu haben“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Hammel. Die Volksbank hat eine Bilanzsumme von 780 Mio. Euro und verwaltet ein Kundenvolumen von über 1,7 Mrd. Euro. Auch die beiden Vorstandsmitglieder Karl-Heinz Reidenbach und Albrecht Steller zeigen sich zuversichtlich, mit dem neuen Kollegen eine neue Ära anstoßen zu können.

„Peter Kullmann hat unter anderem in seiner bisherigen zweijährigen Tätigkeit für die Volksbank unsere Bearbeitungsprozesse so verschlanken können, dass wir unser Kreditgeschäft weiter kräftig ausbauen können und mit einer guten Risikostruktur eine hervorragende Ausgangslage haben“, freut sich Karl-Heinz Reidenbach, der wie bisher für den Kundenbereich zuständig sein wird. Die hohen Investitionen im Personal- und Sachressort in den letzten Jahren in den internen Bereichen werden sich im täglichen Bankgeschäft vor allem durch schnellere Bearbeitungszeiten und günstige Konditionen bei Kreditprodukten für Privat- und Firmenkunden auswirken.

So wurde der Volksbank-Wunschkredit ausgebaut, mit dem Kunden der Bank in nur 15 Minuten auf Gelder für Anschaffungen und kleinere Immobilieninvestitionen zurückgreifen können.

Bei Baufinanzierungen, die aufgrund der historisch niedrigen Zinsen hochattraktiv geworden sind, kann für den Kunden heute bereits im ersten Beratungsgespräch der Immobilienwert ermittelt und auch die Kreditentscheidung in der überwiegenden Zahl der Fälle direkt schon getroffen werden, während sich im Firmenkreditgeschäft durch automatisierte Verfahren für die Ermittlung von Rating-Einstufungen und Bilanzanalysen eine Reduzierung der bisherigen Bearbeitungszeiten von bis zu 90 % realisieren lässt.

Mit solchen Verbesserungen sollen die Vorteile aus beiden Bereichen verbunden werden: Moderne Technik dort einsetzen, wo sie den persönlichen Beratungs- und Betreuungsansatz der Bank wirksam unterstützt und den Kunden und Mitgliedern einen spürbaren Mehrwert liefert.

Technik und IT werden auch weiterhin im Zuständigkeitsbereich des Vorstandes Albrecht Steller liegen, zusammen mit den Bereichen Risikomanagement, Gesamtbanksteuerung, Controlling, Organisation und Personal.

In der neuen Mall im Stadtzentrum wird die Volksbank eine „Filiale der Zukunft“ einrichten und als Pilotbank für das Rechenzentrum der deutschen Genossenschaftsbanken neue zukunftsweisende Technologien einsetzen. „In einer Zeit, in der Banken aus betriebswirtschaftlichen Gründen Geschäftsstellen schließen müssen, wollen wir die Gelegenheit nutzen, in einer zentralen Einkaufsgalerie mit einem hohen Besucherstrom uns zu präsentieren und zeigen, dass eine 150 Jahre alte Bank mit großer Tradition technologisch auf dem allerneuesten Stand sein kann und muss, um auch der nächsten Generation von Bankkunden entsprechenden Bankservice und mehr anbieten zu können“, so Steller. Bereits jetzt nutzen mehr als 40 % der Volksbankkunden das Onlinebanking, fast 1 Million Klicks verzeichnete die Homepage der Bank 2014. Künftig will die Bank Videoberatungen und die interaktive Nutzung von Bankdienstleistungen zusätzlich zu den herkömmlichen Beratungen anbieten. Die Kunden sollen wählen können, welche Dienstleistungen sie auf welchem Weg in Anspruch nehmen. Dieser sogenannte Omnikanal-Vertrieb gestattet den Kunden über alle Vertriebskanäle hinweg Erlebnis, Komfort und Leistung abzurufen. Die Volksbank entwickelt diesbezüglich als erstes Kreditinstitut in der Region konsequente, auf die Nutzeranforderungen abgestimmte Gesamtkonzepte. So kann ein Beratungs-Prozess auf dem Smartphone beginnen, auf dem PC fortgesetzt und mit einem Berater online, zum Beispiel per Chat oder persönlich in der Bank zum Abschluss gebracht werden.

Damit verdeutlicht die Volksbank eine starke Abgrenzung zu Online- und Direktbanken, welche die Technik im Wesentlichen nutzen, um eine standardisierte Produktpalette zu vertreiben, ohne individuelle Beratungsleistung und ohne gefestigte persönliche Kundenbeziehung.

Auch mit dieser modernen Technik bleibt die Bank damit konsequent ihrem erfolgreichem Geschäftsmodell treu, das sehr stark von dem gewachsenen Vertrauensverhältnis zwischen den Kunden und den persönlichen Kundenberatern der Bank lebt. „Unsere anspruchsvollen Privat- und Firmenkunden wählen die Bankverbindung zu uns bewusst, weil sie unsere ausgezeichnete Beratungsleistung schätzen. Ausgezeichnet aufgrund von dreimaligem Sieg in den Beste-Bank-Tests von Focus Money und wiederholte Bestätigung als die Bank mit der größten Kundenzufriedenheit in der Region“ so einmütig das Führungsgremium.

Die Bankdirektoren sind sich ihrer Verantwortung in der Region bewusst: „Wir arbeiten in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld, welches unserer ganzen Aufmerksamkeit bedarf. Niedrigstzinsen, einhergehend mit Ängsten und Risiken für die Anleger und mit Chancen für Häuslebauer und Firmenkunden mit Investitionsvorhaben, erzeugen erhöhten Beratungsbedarf. Auch Megatrends wie demographische Entwicklung, Altersvorsorge und Vermögenssicherung fordern uns stärker als je zuvor. Hinzu kommt immer mehr Individualität bei Finanzierungen von Rationalisierungs- und Erweiterungsinvestitionen für unsere mittelständischen Firmenkunden. Es gehört seit 150 Jahren zu unserem Selbstverständnis, Zukunft aktiv zu gestalten. Mit unserer heutigen Aufstellung sehen wir die Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz gut gerüstet, diesem Anspruch im Sinne unserer Kunden und Mitglieder auch weiterhin auf dem gewohnt hohen Niveau gerecht zu werden.“